Spinnen als Haustier – darauf ist zu achten
Spinnenhaltung — Von Spinne am 07.02.2010 um 12:08Der Deutschen liebste Haustier sind Katzen und Hunde. Einige mögen auch Nymphensittiche oder Koikarpfen halten, doch dann gilt man schon als Tierbesitzer als Exot. Noch exotischer wird es dann, wenn Spinnen die auserkorenen Haustiere sind. Spinnen als Haustiere sind in den letzten Jahren aber durchaus salonfähig geworden. Doch wer sich eine Spinne als Haustier anschafft, der muss sich darüber von vorneherein im Klaren sein, dass er an dieses Tier einige Zeit gebunden sein kann, denn Vogelspinnen zum Beispiel können auch in Gefangenschaft bis zu 30 Jahre alt werden – das heißt dieses Tier kann einen fast die Hälfte seines Lebens begleiten. Doch benötigen diese achtbeinigen Tiere eine fachkundige Pflege und Fütterung. Wer sich also anschickt, ein derartiges Krabbeltier sich anzuschaffen, der sollte sich früher über die Ansprüche und die damit verbundene Arbeit, aber auch über die möglichen Gefahren genau erkundigen.
Spinnen: Beratung ist wichtig
In einem Anflug von Spontanität sollte der Kauf von einer Spinne also nicht vonstattengehen. Wenden sollte man sich beim Kauf und auch schon bei der Beratung an seriöse und erfahrene Züchter. Auch ein Austausch mit anderen Spinnenhaltern kann nicht verkehrt sein, denn auch wenn die Tiere klein sind, haben sie dennoch hohe Ansprüche, besonders was ihren Lebensraum angeht. Spinnenhalter können hier sehr wertvolle Tipps geben. Auch Fachliteratur und spezielle Webseiten im Internet können hier weiterhelfen.
Spinnen: Nicht in der Natur fangen
Ziel sollte es sein, selbst zum Spinnenexperten bzw. zum guten Spinnenhalter zu werden, und zwar bereits im Vorfeld. Wichtig ist vor allem auch, dass keine mit der Hand eingefangenen Spinnen aus der freien Natur als Haustier gehalten werden. Man sollte hier auf die Nachzuchten bauen. Das Problem ist, dass die in der Natur eingefangenen Tiere oftmals einen langen Leidensweg hinter sich haben, entsprechend aggressiv sind und unter Umständen auch bereits todkrank. Von Gesetzeswegen gibt es hier allerdings keine Regelung. Auch nicht in der Hinsicht wie die artgerechte Haltung von Spinnen als Haustier auszusehen hat. Allerdings gibt es in einigen deutschen Bundesländern durchaus strenge Auflagen für die Haltung von giftigen Tieren. Im Zweifelsfall ist das örtliche Veterinäramt um Rat zu fragen. Ein wenig Geld in die Ausstattung des Terrariums ist schon zu investieren. Und Vorsicht: Spinnen sind keine Kuscheltiere.
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