Spinnenbiss kann zu Komplikationen führen

Spinnen in der Natur — Von Spinne am 03.02.2010 um 10:42

Wird man von einer Spinne gebissen, so kommt es darauf an, von welcher Art der Biss stammt. Es gibt weltweit nämlich nur 50 Spinnenarten, die dem Menschen wirklich gefährlich werden können. Unter diesen befinden sich auch zwei heimische Arten. Und zwar die Dornfingerspinne (Cheiracanthium punctorium) und die Wasserspinne (Argyronauta aquatica). Vom Klima her günstig für die Dornfingerspinne sind die Regionen Odenwald und Rheinhessen und der Kaiserstuhl, allerdings kommt es auch im Sommer (im August), wenn die Weibchen gerade ihr Eigelege bewachen nur selten zu Bissunfällen in diesen Regionen.

Spinnenbiss ist schmerzhaft

Allerdings kann der Biss der Dornfingerspinne beim Menschen zunächst einmal Schmerzen auslösen, die ähnlich die einem Wespenstich sind, doch kann es auch zu einem allgemeinen Unwohlsein und sogar leichtem Fieber oder zu Schüttelfrost kommen. Derartige Symptome können auch beim Biss der Wasserspinne auftreten. Mit ihr in Kontakt kann man unter Umständen kommen, wenn man nach Wasserpflanzen in einem See greift. Aber auch mit anderen exotischen Spinnen kann man unter Umständen in Kontakt geraten, da einige Spinnen unter Umständen durch Bananentransporte mit nach Europa gelangen. Diese können dann nicht nur den Lagerarbeitern gefährlich werden, die die Bananen von den Schiffen entladen, sondern auch den Endverbrauchern.

Spinnenbiss: Dringend zum Arzt gehen

Forscher haben nun festgestellt, dass ein Biss von einer der giftigsten Spinnenarten der Welt auch eine sehr erotische Wirkung – ähnlich die nach der Einnahme von einem Potenzmittel – haben kann. Daher kann es sein, dass in nicht allzuferner Zukunft auch Spinnengift als Potenzmittel zum Einsatz kommen könnte. Dass der Biss eines dieser giftigen Tiere eine Erektion ausgelöst hat, wurde nämlich schon von mehreren männlichen Bissopfern berichtet. Die Rede ist hier vom Biss der Kammspinne (Phoneutria). Hinter der Erektion steckt allerdings nichts anders, als eine vermehrte, durch den Biss dieser Spinne ausgelösten vermehren Abgabe von Urin und Sperma. Grundsätzlich ist nach einem Spinnenbiss ein Arzt aufzusuchen und einen Blutanalyse zu veranlassen. Wenn man die Art der Spinne nicht kennt, dann ist auf die Symptome zu achten. Verschrieben werden Tabletten, die dann auch genau nach Vorschrift einzunehmen sind. Spinnenbisse können leicht auch zu einer Blutvergiftung führen. Wenn trotz Medikament also eine Verschlechterung eintritt, sollte der Arzt wieder aufgesucht werden.

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    1 Kommentar

  • Heinz Rehfeld sagt:

    Hallo,
    hatte im vergangenen Jahr einen Insektenstich am linken Oberarm, dieser Stich war so schmerzhaft, dass ich die Exkursion abbrechen mußte, es war in einer Schlucht im Oberharz, der Schwerz hielt etwa 3 Tage an. Leider konnte ich nicht nachvollziehen was es für ein Tierchen war, nur habe ich heute ab und zu noch ein Jucken an der Stelle und es ist auch noch eine kleine Verhärtung zu fühlen?
    Heinz Rehfeld

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