Was essen Spinnen im Terrarium?

Spinnenhaltung — Von Spinne am 14.10.2011 um 12:28

Von dem Hang zum Besondern sind viele Menschen erfüllt. Besondere Hobbys, Extremsportarten und diverse andere Aktivitäten werden bewusst gesucht, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, oder, um sich vom allgemeinen, alltäglichen Geschehen abzugrenzen, oder gar zu distanzieren. Die Haltung und Pflege exotischer Tiere, die nur Lebendfutter essen, mag sich für viele so darstellen, insbesondere dann, wenn es sich um große Spinnen handelt, die bei vielen Menschen panische Ängste erzeugen.

Die Artgerechte Tierhaltung ist sehr wichtig

Diese Einstellung ist aber unbegründet und unangemessen. Bei der Tierhaltung darf es keine Einschränkung geben, solange die artgerechte Tierhaltung in ausreichendem Maße gegeben ist und vom Tierhalter respektiert wird. Für die Zukunft mag es auch die einzige Möglichkeit sein, bestimmte Spezies vor dem Aussterben zu bewahren, wenn der natürliche Lebensraum dieser Tiere nämlich komplett  verschwunden ist.

Auch bei einigen Großwildarten, wie dem Elefanten, dem Nashorn und dem Eisbären wäre eine solche Entwicklung nicht überraschend. Spinnen als Haustier sind für viele Menschen nicht vorstellbar, da diese Schrecken erzeugen und teilweise nur Lebendfutter annehmen. Für die Tierfreunde mit besonderen Vorlieben sind sie jedoch realistischer Alltag. Spinnen, egal ob klein oder groß, müssen in einem dafür geeigneten Terrarium verwahrt werden, aus dem sie nicht entweichen können – ansonsten wird die Freude darüber nur von kurzer Dauer sein.

Lebendfutter wird von großen Spinnen bevorzugt

Problematisch wird es bei Exoten wie Spinnen allerdings mit der Essenskost, die diese Tiere für ihr Überleben benötigen. Spinnen bevorzugen Lebendfutter, das im Fachhandel erhältlich ist. Hier bewegt sich der Terrarianer aber schon an den moralischen Grenzen, die bei der Tierhaltung eine große Rolle spielen und besonders von Tierschützern eingefordert werden. Bei Futterinsekten, die für viele Arten von Großspinnen angeboten werden, ist die Toleranzgrenze sicher noch gegeben, da die dafür gezüchteten Insekten, wie Heuschrecken und dergleichen mit weniger Sensibilität betrachtet werden.

Werden jedoch Schlangen im Terrarium gehalten, dann werden bevorzugt Mäuse und Ratten verfüttert und an dieser Stelle mögen sich die Geister in dem einen oder anderen Fall scheiden. Das Haustier im Terrarium bringt gewöhnlich besondere Umstände mit sich und erfordert spezielles Wissen. Dieses Wissen muss sich der Terrarianer vor der Anschaffung aneignen, damit er der Verantwortung und der neuen Aufgabe gerecht wird.

Urheber: volkerr – Fotolia

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